Kundgebung 19. Dezember

Kommunen am Limit - Stuttgart

Kundgebung  19. Dezember 2025  

Stuttgart muss investieren – nicht kaputtspart – und soziale Gerechtigkeit, Bildung, Kultur und gute Arbeit müssen verhandelbar bleiben


In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam gezeigt, wie viel Kraft in der Stadt Stuttgart steckt. Die Proteste zu den Haushaltsberatungen waren eindrucksvoll und haben klar gemacht: Wir sind viele, wir sind laut, und wir wollen etwas bewegen! Eltern standen Seite an Seite mit Beschäftigten, Künstlerinnen und Künstlern…– alle vereint in der Überzeugung, dass Stuttgart sozial, gerecht und lebenswert bleiben muss. Diese Vielfalt an Engagement hat Mut gemacht – und gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.

Denn mit dem geplanten Doppelhaushalt 2026/ 2027 drohen massive Einschnitte für Beschäftigte, Eltern, Künstler*innen und alle Einwohner*innen der Stadt Stuttgart. Eigentlich müsste der Haushalt ein Haushalt für uns alle sein: sozial, gerecht und solidarisch. Stattdessen stehen gravierende Belastungen im Raum – von Kürzungen bei Kultur und sozialen Angeboten, die Erhöhungen der Kita-Gebühren auf bis zu 828€ für einen Kita-Platz bis hin zur Reduzierung der Stuttgart-Zulage und die Streichung des kostenlosen Deutschlandtickets für die Beschäftigten der Stadt Stuttgart. Mit diesen Kürzungen drohen wichtige Hilfssysteme wegzubrechen, die Menschen Schutz, Unterstützung und verlässliche Perspektiven geben – etwa in der sozialen Arbeit, der Jugendhilfe, in Projekten gegen Gewalt, Armut oder Diskriminierung. Wer an diesen Stellen spart, spart nicht – er verschiebt Probleme in die Zukunft, und die Kosten wird die ganze Gesellschaft teuer tragen müssen.

Noch ist unklar, welche konkreten Folgen der Beschluss des baden-württembergischen Landtags haben wird, den Kommunen mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Gerade deshalb müssen wir jetzt dranbleiben, unsere Forderungen sichtbar machen und den Druck erhöhen, damit die Mittel dort landen, wo sie dringend gebraucht werden: für Kultur, für bezahlbare Kitagebühren, für soziale Angebote, für gute Arbeitsbedingungen und eine starke öffentliche Daseinsfürsorge.

Lasst uns erneut gemeinsam zeigen, dass wir diese politischen Entscheidungen nicht einfach hinnehmen. Wir wollen eine Stadt, die für alle da ist. Eine Stadt, die investiert statt kaputtspart. Eine Stadt, in der soziale Gerechtigkeit, Kultur, Bildung und gute Arbeit nicht verhandelbar sind.

Kundgebung:

Freitag, 19. Dezember 2025 von 07:45 bis 08:10 Uhr in der Eichstraße (links vom Rathaus)
anschließend gehen wir gemeinsam bis 08:30 Uhr ins Rathaus

Informiert eure Kolleg*innen und bringt sie mit!

Unser Haushalt muss ein sozialer Haushalt sein.
#KommunenamLimit



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